Pastoraler Zukunftsweg

Kardinal Woelki zum Pastoralen Zukunftsweg

„Ich wünsche mir, dass wir alle miteinander in unserem Erzbistum immer mehr eine Kirche werden, die freudig und glaubhaft die frohe Botschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen lebt und vorlebt. Eine Kirche, in der wir uns beheimatet fühlen und unseren eigenen Glauben nähren können, weil wir Christus in unserer Mitte erfahren: in der Eucharistie, im Wort Gottes, in der Gemeinschaft. Eine Kirche, in der alle Getauften ihre Gaben einbringen können und sich mitverantwortlich fühlen. Eine Kirche, die ihre Sendung in und für die Welt, für ihren konkreten Lebenskontext entdeckt und lebt, die Anwalt ist für die Armen und Schwachen, die Unrecht beim Namen nennt und dagegen ankämpft. Eine Kirche, die wieder verstärkt anziehend und lebensrelvant ist für die Menschen. Ich könnte noch lange weitersprechen von dieser künftigen Kirche, die ja auch von vielen Katholiken in unserem Erzbistum ersehnt wird.“

Interview in der Kölner Kirchenzeitung 6/16 am 12.Feb.2016


                Der Pastorale Zukunftsweg hat viele Gesichter

Der pastorale Zukunftsweg im Erzbistum Köln

Die Frage

Seit seinem Amtsantritt als Erzbischof von Köln im September 2014 bewegt Kardinal Woelki die Frage, wie wir in Zeiten starker gesellschaftlicher Veränderungen zukünftig im Erzbistum Köln Kirche gestalten und leben können. Wie möchte Christus, dass wir heute und zukünftig Kirche für die Menschen sind, zu denen wir uns gesandt wissen?

Nachdem sich das Erzbistum Köln in Gemeinden, Einrichtungen und den unterschiedlichen Ebenen  auf vielfältige Weise auf den Pastoralen Zukunftsweg gemacht hat, wird diese Frage seit Juni 2018 in einer Erkundungs- und Arbeitsphase in fünf Arbeitsfeldern strukturierter angegangen.
> Die Entwicklungen dieser Wegetappe finden Sie hier.

Mit einer Vision sich auf den Weg machen

In seinem Fastenhirtenbrief 2016 hat Kardinal Woelki Elemente seiner Vision für die Zukunft des Erzbistums Köln beschrieben und die Katholiken eingeladen, sich mit ihm auf einen pastoralen Zukunftsweg zu machen. Der Erzbischof sagt, dass wir den Verlauf und das Ende dieses Weges noch nicht kennen. Aber wir sehen einige Wegsteine, die Kardinal Woelki in seinem Hirtenbrief benennt und die auf den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils beruhen: Christus in unserer Mitte, Berufung und Mitverantwortung aller Getauften, Partizipation möglichst vieler, Kirche vor Ort stärken, die von Gott geschenkten Charismen entdecken und zur Entfaltung kommen lassen, ... 

 

Im Hören auf Gottes Wort und auf die Zeichen der Zeit wird der konkrete Weg sich im Gehen nach und nach zeigen. Darum ist es grundlegend, auf eine geistliche Weise und immer als Gemeinschaft und Gemeinde zu gehen.

Einladung an Gemeinden, Gremien...

Gemeinden, Gremien und Einrichtungen sind eingeladen, sich mit auf diesen Weg zu machen indem sie möglichst viele beteiligen: Was zeigt sich schon an Aufbrüchen? Wo wächst schon etwas, was Menschen wieder Zugang und Erfahrungen mit Gott ermöglicht? Auf welche Probleme und Herausforderungen sollte die Kirche hier vor Ort antworten? Wie können wir wieder mehr miteinander eine Kirche sein, die Menschen Heimat bietet, nährende Gottesdienste feiert und ihre Sendung für die Menschen an ihrem Ort konkret entdeckt und lebt?

Anregungen und Unterstützung

Auf diesen Seiten finden Sie Hilfen und Hinweise auf Unterstützungsangebote, damit Sie in Ihren Gemeinden, Gremien und Einrichtungen sich mit den genannten Fragen auseinandersetzen und miteinander geistlich vor Ort nach Antworten suchen und Schritte auf ihrem je eigenen konkreten pastoralen Zukunftsweg gehen können.

 

Die "Diözesanstelle für den pastoralen Zukunftsweg" möchte dazu Anstöße geben, inspirieren und begleiten. Eine Ausdrucksform ist das Magazin "Zwischenruf". Sie finden die digitale Fassung rechts unter den Downloads. Gedruckte Exemplare erhalten Sie kostenlos über bestellung@erzbistum-koeln.de

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