Veranstaltungen zu früheren Misereor-Kampagnen

Veranstaltungen zu früheren Misereor-Aktionen

Veranstaltungen zur Misereor-Fastenaktion 2018

Die Misereor-Fastenaktion 2018 stand unter Motto "Heute schon die Welt verändert? / Have you changed the world today?". Misereor führte die Aktion gemeinsam mit der Kirche in Indien durch.

Der Geschäftsführer der Caritas in Indien, Pfarrer Frederick D'Souza, war vom 20. Februar bis zum 2. März 2018 im Erzbistum Köln zu Gast sein. Auf einer Vortragsreise berichtete er darüber, wie die Caritas in Indien dazu beiträgt, dass die Menschen am Rand der Gesellschaft auch unter äußerst schwierigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ihr Schicksal in die Hand nehmen und die Welt für sie selbst und für alle anderen zu einem besseren Ort machen. Damit warf er auch die Frage auf, wie wir in Deutschland täglich daran arbeiten, die Welt zu verändern, damit sie gerechter und menschlicher wird.

Neben zahlreichen Veranstaltungen an Schulen gab es öffentliche Veranstaltungen mit Pfarrer Frederick D'Souza in Düsseldorf, Remscheid, Odenthal, Brühl, Köln, Erftstadt und Leverkusen.

Veranstaltungen zur Misereor-Fastenaktion 2017

Die Misereor-Kampagne 2017 stand unter dem Motto "Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen". Sie rückt die Menschen in den Mittelpunkt, die in Burkina Faso, am Rande der Sahelzone, ideenreich und mit neuen Methoden höhere Einkommen erwirtschaften und damit die Ernährung und Versorgung für sich und ihre Familien sicherstellen.

Fatimata Valéa Diallo schilderte auf einer Vortragsreise im Erzbistum Köln vom 12. März bis zum 20. März 2017 die Situation in ihrem Land Burkina Faso. Sie berichtete über die Arbeit der Nichtregierungsorganisation PASMAP, für die sie tätig ist. PASMAP setzt sich u.a. für die Verbesserung der Lebens- und Einkommenssituation von Milchviehhirten ein. PASMAP ist ein Projektpartner von Misereor. Neben zahlreichen Veranstaltungen an Schulen gab es öffentliche Veranstaltungen mit Fatimata Valéa Diallo in Hochdahl, Gummersbach, Brühl, Remscheid, Wuppertal und Köln.

Veranstaltungen zur Misereor-Kampagne 2016

Das bischöfliche Hilfswerk Misereor führte die Fastenaktion 2016 erstmals gemeinsam mit Partnern aus den Ländern des Südens durch: mit dem dem Rat der christlichen Kirchen in Brasilien (CONIC). Das Motto der gemeinsamen Kampagne lautet "Das Recht ströme wie Wasser" (Amos 5,24).  In Brasilien ging es in der "Ökumenischen Kampagne der Geschwisterlichkeit" um das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung. Misereor stellte bei seiner Fasten-Aktion den Kampf um Recht und Gerechtigkeit in Brasilien beispielhaft anhand der Arbeit von zwei Partnerorganisationen vor, die in sehr unterschiedlichen Kontexten angesiedelt sind: die Landpastoral des Bistums Itaituba (CPT) im Amazonasgebiet und das „Centro Gaspar Garcia für Menschenrechte“ (CGG) in der Megacity São Paulo. Mitarbeiter aus beiden Projekten stellten ihre Arbeit auf Vortragsreisen im Erzbistum Köln im März 2016 vor.

João Carlos Portes und die Arbeit der Kommission für Landpastoral im Bistum Itaituba

Das Amazonasgebiet ist seit Jahren geprägt durch die enorme Spannung zwischen den Interesssen der dort lebenden traditionellen Bevölkerung un den durch die brasilianische Regierung vorangetriebenen großindustriellen Entwicklungsvorhaben (Straßenbau, Bergbau, Staudammbau, großflächige Landwirtschaft für den Export). Am Rio Tapajós, einem südlichen Zufluss des Amazonas, sollen jetzt sieben Staustufen gebaut werden. Der größte Staudamm wird 53 m hoch und 7608 m lang sein und einen Stausee von 123 km Länge erzeugen. Bedroht davon sind mehrere Gemeinden und das indigene Volk der Munduruku. Den Widerstand dagegen begleitet die CPT Itaituba (Comissão Pastoral da Terra = Kommission für Landpastoral) mit Unterstützung des dortigen Bischofs, Dom Frei Wilmar Santin. Die CPT arbeitet mit indigenen Völkern der Region, Arbeitssklav(inn)en auf den Farmen, Kleinbauernfamilien und weiteren Bevölkerungsgruppen zusammen. Der Pfarrer João Carlos Portes ist Mitarbeiter der CPT. Er unterstützt die Menschen in der Einforderung ihrer Rechte und verteidigt ihre Interessen gegenüber wirtschaftlichen Interessen:  "Amazonien, konkret das Land am Tapajós, gehört genau diesen Leuten, diesen Kleinbauern, den indigenen Bevölkerungsgruppen, die schon immer hier gelebt haben, um von dieser Erde und im Einklang mit der Schöpfung zu leben und nicht den Großinvestoren, die die ökonomischen Interessen in den Vordergrund stellen."

René Ivo Gonçalves und die Arbeit des Centro Gaspar Garcia für Menschenrechte

René Ivo Gonçalves ist Direktor des Centro Gaspar Garcia für Menschenrechte im Zentrum von São Paulo. Die Lebens- und Wohnsituation in dieser Mega-City ist vielfach sehr prekär. Die Innenstadt São Paulos ist großer Immobilienspekulation unterworfen. Die Möglichkeiten für Geringverdiener dort wohnen zu können, nehmen ab; der Druck auf die Menschen am Rand der Gesellschaft nimmt zu. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Centro Gaspar Garcia für Menschenrechte unterstützen Menschen, die in prekären Wohnverhältnissen leben oder Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden: Auch diese Menschen haben ein „Recht auf Wohnen“ und ein „Recht auf Stadt“. Das Centro Gaspar Garcia für Menschenrechte begleitet die Auseinandersetzungen von Menschen, die im Zentrum São Paulos in Favelas und sogenannten Cortiços leben und dort auch bleiben wollen. Sie arbeiten mit „der Peripherie im Zentrum“, also versteckten Armutsgebieten in zentralen Wohnlagen.

Veranstaltungen zur Misereor-Fastenaktion 2015

Im Jahr 2015 war die Misereor-Projektpartnerin Yolanda R. Esguerra aus den Philippinen zu Gast im Erzbistum Köln. Sie ist nationale Koordinatorin eines Netzwerks von Misereor-Projektpartnern auf den Philippinen, Philippine Misereor Partnership Inc. (PMPI). Auf ihrer Vortragsreise im Erzbistum hat sie auf die dramatischen Folgen des Klimawandels aus der Perspektive ihres Landes hingewiesen: Schwere Taifune, in immer größerer Zahl und heftigerem Ausmaß, bedrohen das Leben und die Existenzgrundlage der Menschen in den philippinischen Küstenregionen. Ferner hat sie die Bestrebungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen unter den Bedingungen des Klimawandels dargestellt. Zugleich hat sie die dringende Verantwortung der industrialisierten Länder herausgestellt, alles erdenklich Mögliche zu unternehmen, um die Folgen des Klimawandels abzumildern. Aus ihrer Sicht geht es hier um eine Änderung des persönlichen Lebenswandels sowie der Politik.

Mit seiner Fastenaktion unter dem Motto "Neu denken! Veränderung wagen" richtete das katholische Hilfswerk Misereor exemplarisch die Aufmerksamkeit nur auf die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels in der südlichen Hemisphäre insgesamt.

Veranstaltungen zur Misereor-Kampagne 2014

Das Motto der Kampagne des bischöflichen Hilfswerks Misereor 2014 lautete „Mut, ist zu geben, wenn alle nehmen". Misereor richtet damit die Aufmerksamkeit auf die knapp eine Milliarde Menschen, die dauerhaft unterernährt sind, und auf die Anstrengungen, den Hunger zu bekämpfen.

Die Einrichtungen der kath. Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Köln begleiteten diese Kampagne insbesondere durch eine Vortragsreise einer Projektpartnerin von Misereor: Josephine Alum aus Kotido im Nordosten Ugandas.

Josephine Alum war vom 22.-29. März 2014 im Erzbistum Köln zu Gast. Sie ist Mitarbeiterin des Programms zur Alphabetisierung von Erwachsenen und des Programms für Einkommen schaffende Maßnahmen der Diözese Kotido. Als Lehrerin arbeitet sie vor allem mit den Frauen vor Ort. Das Lesen- und Schreibenlernen erfolgt an ganz konkreten Problemen des täglichen Lebens der Menschen, wie Nahrungsmittelknappheit und Krankheiten. Methodisch orientiert sich das Programm an der Pädagogik von Paolo Freire, die ihren Ursprung in Lateinamerika hat. Das Projekt der Diözese Kotido ist sehr erfolgreich: Das Analphabetentum und die Armut unter den Frauen und Männern in der Region wurden stark reduziert.

Veranstaltungen zur Misereor-Fastenaktion 2013

Das Motto der Kampagne des bischöflichen Hilfswerks Misereor lautete 2013 „Wir haben den Hunger satt!". Misereor richtet damit die Aufmerksamkeit auf die knapp eine Milliarde Menschen, die dauerhaft unterernährt sind, und auf die Anstrengungen, den Hunger zu bekämpfen. Die Einrichtungen der kath. Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Köln begleiteten diese Kampagne mit zahlreichen Bildungsveranstaltungen, insbesondere durch Vortragsreisen von zwei Misereor-Projektpartnern:

Abdoulmoumouni Illo
ist Diözesandirektor von CADEV Niger (Caritas et Developpement) in Maradi (Niger). Er war vom 25.02.-01.03.2013 im Erzbistum Köln zu Gast. 

Aftabuddin Ahmad

aus Kalkutta / Indien ist Mitarbeiter von Tiljala SHED. Vom 13.-17.03.2012 war er im Erzbistum Köln zu Gast.

Veranstaltungen zur Misereor-Kampagne 2012

Das Motto der Kampagne des bischöflichen Hilfswerks Misereor lautete 2012 „Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben!". Misereor richtete damit die Aufmerksamkeit auf die Millionen von Kindern, die auch heute noch unter unmenschlichen Bedingungen aufwachsen müssen - und auf die Anstrengungen, die Lebenssituation dieser Kinder menschenwürdiger und hoffnungsvoller zu gestalten. Die Einrichtungen der kath. Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Köln haben diese Kampagne mit zahlreichen Bildungsveranstaltungen begleitet, insbesondere durch Vortragsreisen von zwei Misereor-Projektpartnern:

Marco Castillo
aus Guatemala-Stadt ist Vorsitzender von Grupo Ceiba. Vom 27.02.-04.03.2012 war er im Erzbistum Köln zu Gast.

Theophil Nokrek 
ist Direktor der Caritas Bangladesch in der Region Mymenshingh. Er war vom 18.02.-24.02.2013 im Erzbistum Köln zu Gast.

Veranstaltungen zur Misereor-Kampagne 2011

Das Motto der Kampagne des bischöflichen Hilfswerks Misereor lautete 2011 „Menschenwürdig leben. Überall! ". Misereor richtete damit die Aufmerksamkeit auf die Millionen von Menschen, die auch heute noch unter unmenschlichen Bedingungen in den Slums dieser Erde leben müssen - und auf die Anstrengungen unter diesen Menschen, ihre Lebenssituation menschenwürdiger zu gestalten. Die Einrichtungen der katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Köln begleiteten diese Kampagne mit zahlreichen Bildungsveranstaltungen, insbesondere durch

Joyce Mwikali
aus Nairobi / Kenia war vom 21.-27.03.2011 im Erzbistum Köln.

Sina Kou
aus Phnom Penh / Kambodscha ist vom 04.-10.04.2011 im Erzbistum Köln.