Erzbistum Köln – Günter Rindermann – Dieringhausen

1. Juli 2019 (pek190107)

Dieringhausen. Bei hochsommerlichen Temperaturen begannen die Feierlichkeiten zum diamantenen Priesterjubiläum von Pfarrer Günter Rindermann am Herz-Jesu-Sonntag mit einer Prozession durch die Straßen von Gummersbach-Dieringhausen. 1959 war dieser im Hohen Dom zu Köln durch Kardinal Frings zum Priester geweiht worden.

Der Prozessionsweg zum Haupteingang der Herz-Jesu-Kirche war wunderschön mit einem Blumen- und Blätterbild geschmückt. Auch in der Kirche war der Mittelgang entsprechend dekoriert: „Oberberg Mitte sagt Danke“ stand dort mit Blüten in einen langen floralen Teppich eingearbeitet. Und genau darum ging es: ums Danksagen, einen Dank der Gemeinde für die vielen Jahre der seelsorgerischen Arbeit durch Pfarrer Günter Rindermann.

Aber auch der Jubilar bedankte sich. Zwar sei er nicht mehr so gut zu Fuß, sagte Rindermann, aber ansonsten gehe es ihm gut, er habe keine Sorgen und er mache sich auch keine. In einer von seinem typischen Humor geprägten Ansprache ging er auf seine Zeit als Priester ein. „Ich wurde in der vergangenen Woche dazu verdonnert, auf 60 Jahre zurückzublicken. Mal sehen, ob ich es in 60 Minuten schaffe“, sagte der 88-Jährige. Er bedankte sich bei all jenen, die ihm zur Seite gestanden hatten – innerhalb wie außerhalb der Kirche.

Dabei sei der Humor ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit gewesen, sagte Rindermann, und erläuterte dies mit einer Anekdote: „Eine Oberschwester im Krankenhaus sagte einmal zu mir, dass ich mit den Patienten beten solle – und ihnen keine Witze erzählen. Da habe ich nur geantwortet: Liebe Oberschwester, mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass voll Essig.“ Er mache sich auch keine Sorgen um die Kirche. „Christus hat über 2000 Jahre für die Kirche gesorgt, ich bin mir sicher, er wird es auch weiterhin tun.“

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